Definition

Sowohl ästhetische Operationen als auch ästhetische Behandlungen werden ohne medizinische Indikation (= ohne medizinische Notwendigkeit) und auf ausdrücklichen Wunsch von Patientinnen und Patienten durchgeführt, die mit dem Aussehen ihres Körpers oder dem Aussehen bestimmter Körperregionen unzufrieden sind.

Unterschiede

Eine ästhetische Operation ist ein operativ-chirurgischer Eingriff ohne medizinische Indikation (= ohne medizinische Notwendigkeit). Ästhetische Operationen werden im Alltag auch bezeichnet als ästhetische Chirurgie, ästhetisch-chirurgischer Eingriff, kosmetische Chirurgie, kosmetische Operation, Schönheitschirurgie, Schönheitsoperation.

HINWEIS: Welche Ärztinnen und Ärzte welche ästhetischen Operationen durchführen dürfen, erfahren Sie >> hier

Eine ästhetische Behandlung ist eine Behandlung ohne medizinische Indikation mit anderen als operativ-chirurgischen Methoden, z.B. mit Arzneimitteln.

Beispiele für ästhetische Behandlungen:

> Anwendung von Arzneimitteln, zum Beispiel Botulinumtoxin ("Botox")

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minimal-invasive Methoden, zum Beispiel physikalische Anwendungen wie     insbesondere hautverjüngende und -verändernde Maßnahmen, z.B. Photorejuvenation, Laser Skin Resurfacing, Laserpeeling, Faltenlaserung, Thermage und andere vergleichbare Anwendungen.

HINWEIS: Piercen (dazu gehört auch das Stechen von Ohrläppchen) und Tätowieren sind keine ästhetischen Operationen oder ästhetischen Behandlungen und fallen nicht unter die Bestimmungen des ÄsthOP-Gesetzes. Sie können aber von Ärztinnen und Ärzten unter Einhaltung der berufsrechtlichen Vorschriften durchgeführt werden.